WINTERKRIEG IM GALGENFELD
Ortsassoziatives Theater des Ensembles VOR ORT

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10. Januar–10. Februar 2019
Diverse Daten (unten)
Beginn jeweils 19:30 Uhr, ausser Derniere 09. Februar, 17.00 Uhr


«Unterwegs im Unterbewusstsein der Schweiz – zwischen Beton und Sicherheitsdenken widerhallt Dürrenmatts letztes Gelächter.»

«Winterkrieg im Galgenfeld» konfrontiert das Publikum mit der Endlichkeit, führt es hautnah an Menschen und ihre Schicksale heran. Ein Museum menschlicher Apokalypse auf dem Galgenfeld, zwischen Friedhof, Bunkerwelt und Schrottplatz, mitten im kalten Winter.



In den letzten 7 Jahren hat sich die Berner Gruppe VOR ORT mit ortsassoziativen Theater-Projekten einen Namen gemacht. Die Hauptrolle spielte jeweils der ungewöhnliche Ort, der mit grossem Aufwand und viel Verhandlungsgeschick zum Schauplatz wurde. Die Stücke wurden durch die Atmosphäre und Geschichte der Orte geprägt und es entstand eine Bildsprache, die sich in der Erinnerung vieler ZuschauerInnen festsetzte. Eine Trennung von Ort und Stück ist bei VOR ORT undenkbar, denn sie werden in narrativer Symbiose miteinander verwoben.

Unter uns schlummert eine Welt die beinahe in Vergessenheit geraten ist, ein Labyrinth von Gängen und Schutzeinrichtungen. Aufgewachsen sind wir in Zeiten des kalten Kriegs, mit der vermeintlichen Sicherheit uns im Ernstfall dorthin zurückziehen zu können. Die gespiegelte Welt im Untergrund ist ein Abbild unseres Sicherheitsdenkens. Doch der Spiegel ist blind geworden. Die Welt unter Tage verwaist. Einzelne Lager und Bandräume und alles was wir an der Oberfläche nicht sehen wollen versorgen wir in diesem kollektiven Unterbewusstsein. Unsere Schutzräume sind mittlerweile bewohnt von geflüchteten Menschen aus aller Welt. VOR ORT startet das Experiment sich mit diesen vergessenen Räumen zu konfrontieren. 
Wir freuen uns die Bühne für «Winterkrieg im Galgenfeld», der neusten Ortsspezifischen Inszenierung von VOR ORT, bieten zu können. Vor Ort im Berner Galgenfeld steht das über Jahren leergestandene Hochhaus, darunter ein unermessliches Labyrinth aus Beton – der eigentliche Hauptdarsteller ist auch dieses Mal der Ort. Das Publikum ist eingeladen sich auf einen Rundgang zu begeben durch 1001 Meter Unterwelt.




WICHTIGER HINWEIS:

DER ANLASS IST MIT REGEM ORTSWECHSEL ÜBER GRÖSSERE DISTANZEN VERBUNDEN. TEILWEISE BEFINDEN SIE SICH IN ENGEN UND DÜSTEREN RÄUMEN IM UNTERGESCHOSS, IN LIFTEN UND AUCH DRAUSSEN IM FREIEN. ES GIBT NUR PARTIELL SITZMÖGLICHKEITEN UND KEINE GARDEROBE. ZIEHEN SIE SICH DESHALB WARM UND WETTERFEST AN, TRAGEN SIE GUTE SCHUHE UND BRINGEN SIE KEINE SCHWEREN TASCHEN MIT.

DER WEG IST NICHT ROLLSTUHLGÄNGIG. GERNE DÜRFEN UNS ABER ROLLSTUHLFAHRER KONTAKTIEREN, UM GEMEINSAM LÖSUNGEN ZU ENTWICKELN.





Premiere von «Winterkrieg» findet am 10. Januar 2019  statt. Weitere Vorstellungen: 
12. / 16. / 17. / 18. / 19. / 23. / 24. / 25. / 26. / 30. / 31. Januar 2019 und 01. / 02. / 07. / 08. / 09. Februar 2019

Konzept, Regie: Dominique Jann
Künstlerische Leitung, Spiel: Sonja Riesen, Mathis Künzler
Choreographie, Spiel: Anna Blöchlinger
Musik, Spiel: Mei-Siang Chou, Mahdi Al Tashly
Spiel: Noah Egli, Ursula Stäubli, Giulin Stäubli, Jeff Nsingi Ambassi, Fathyia Munye
Technik: Ilana Walker
Ausstattung: Heidy-Jo Wenger
Installation: Zimoun
Bar, Rahmenprogramm: Julia Wietlisbach
Regieassistenz: Sonja Roth
Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach
Produktion: VOR ORT


© Bild: Manuel Zingg; Poster: Roller Zenger
© Bilder: Stefen Maurer
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