DAS RAUNEN DER DINGE
Stimminszenierung mit virtuellen Bildräumen fürs Musikfestival Bern 2019



Fr 13.September, 10:30* 
Sa 14.September, 11:00
Sa 14.September, 17:00 

*exklusiv für Schulen reserviert


Unser 21m in der Tiefe liegendes Hochregallager kommt bei Franziska Baumann nun zum Klingen und Raunen... 





Ausgangspunkt ist die Unhörbarkeit und Unsichtbarkeit von alten, an verschiedenen Ecken und Orten versteckten Geschichten der Stadt Bern. Die Stimmen eines ad hoc gebildeten Flashmob–­Ensembles holen Verschüttetes und Vergessenes aus diesen tieferen Schichten hervor, reisen zeitlich zurück, verführen durch Renaissance–­Klänge die einstige kulturfeindliche Epoche der Reformation und inszenieren Stimmchoreographien vor Ort. Sie bringen das städtische Raunen und Rauschen ins zweite Soussol, wo die Geschichten als grossformatige Videoprojektionen an den Säulen erscheinen.
Die Sängerin bewegt sich als Archivarin durch die fiktiven Regale des ehemaligen Hochregallagers und zieht mittels Live–Elektronik «das Raunen der Dinge» ans Licht. So entsteht ein Rundumerlebnis, eine audiovisuelle Konzertperformance, eine «Rauschoper mit dramatischen und minimalistischen Momenten, die das Thema Raunen mit ‹StimmOrchestrierung› in situ inszeniert.»





Video ©Baumann Brieske


Franziska Baumann, Bern, Konzept, Komposition, Stimme, Live Elektronik
Claudia Brieske, Berlin, Kamera, visuell-szenische Umsetzung, Videoprojektion
Johannes Schütt, ICST Zürich, Klangregie
Stimmenflashmob Open Call
Angela Bürger, Bern, Szenische Begleitung
Peter Luginbühl, Bern, Licht- und Audio-Technik
Dierk Harte, Mayfield Property, Bern, Begleitung vor Ort
Georgina Casparis, hochhaus.be, Bern, Koordination vor Ort

Dauer: jeweils 70 Minuten
Bei uns im Hochregallager herrscht eine kontinuierliche Temperatur von ca. 17°. Bitte bringen Sie warme Kleidung mit.
Klaustrophobisch veranlagten Personen ist der Veranstaltungsbesuch nicht empfohlen.


Marker