SHIRANA SHAHBAZI:
«A Bigger Wall» 
Kunst am Hochhaus

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Vernissage
30. Januar 2020
18–20 Uhr

ansonsten immer öffentlich zugänglich
230 m2 Keramikplatten misst die künstlerische Monumentalarbeit «A Bigger Wall» von Shirana Shabahbazi. Mit grosser Freude präsentieren wir den neusten Blickfang an der Aussenwand vom PTT-Hochhaus im Industriequartier Galgenfeld.







Für Bern entstand auf einer Fläche von insgesamt 230 m2 eine Kunst-am-Bau Arbeit der international bekannten Künstlerin Shirana Shahbazi. Bereits zum fünften Mal – nach Arbeiten für u.a. den Hauptsitz der Zürcher Kantonalbank und der Schweizerischen Nationalbank – beschäftigte sich die Künstlerin für ihre jüngste Arbeit mit Kunst am Bau im Rahmen unseres Zwischennutzungsprogramms Hochhaus: ihre erste Keramikarbeit, mit dem Titel «A Bigger Wall» ist zugleich Shahbazis erste Arbeit im öffentlichen Raum.

Shirana Shahbazi wurde 2019 als jüngste Preisträgerin mit der wichtigsten Schweizer Auszeichnung im Bereich der bildenden Kunst, dem Prix Meret Oppenheim, geehrt. Seit einigen Jahren überträgt die Künstlerin ihre komplexen Bildräume in ortspezifische Werke. Bekannt für ihre vielschichtigen fotografischen Arbeiten, spielten schon seit jeher der «Raum» und das Nicht-Fotografische – Lithografien, Malerei, Drucke, Teppiche, Raumgestaltung – eine grosse Rolle im Schaffen der Künstlerin.
Auch bei ihrer jüngsten ortsspezifischen Arbeit – entstanden über mehrere Wochen und von Hand in Portugal – am Fusse des Hochhauses, kommt Shabhazis Präzision und Kompromisslosigkeit zum Vorschein: die abstrakte Komposition erinnert an die bereits unverkennbaren Layouts und Installationen der Künstlerin, während die Überlagerung mit dem kontrollierten Zufall auch hier die Objekthaftigkeit in den Mittelpunkt rückt.

Wir freuen uns sehr die Besucher willkommen zu heissen, Shahbazis neuste Arbeit zu erleben. Kommen Sie, und nehmen Sie 



Shirana Shahbazi wurde 1974 in Teheran geboren. Sie studierte an der Fachhochschule Dortmund und der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich, wo sie seither lebt und arbeitet. Sie ist international bekannt für ihre einmalige Bildsprache und dem daraus entstandenem Umgang mit verschiedenen Facetten der Fotografie, und wie sie diese in ihr Ausstellungskonzept einfliessen lässt.
Ihre Arbeiten werden international in renommierten Institutionen ausgestellt, wie zum Beispiel mit Einzelausstellungen im Kunsthaus Hamburg oder im Istituto Svizzero in Mailand (2018), im KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin (2017), in der Kunsthalle Bern (2014) oder im New Museum in New York und im Fotomuseum Winterthur (2011). Ihre Werke sind Teil bedeutender Sammlungen, wie die der Tate Modern in London, im Frans Hals Museum in Haarlem, im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich, im Fotomuseum Winterthur, im Museum of Modern Art und im Guggenheim Museum in New York.
Bilder © Conradin Frei
Herzlichst danken wir Viuva Lamego, Sintra (Portugal), wie auch Bernhard Baumanagement & Immobilien GmbH, Gwatt, für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung bei diesem einmaligen Projekt!

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